Mittwoch, 9. November 2011

Cape Point und Table Mountain

Das Wetter hat leider nicht mitgespielt. Und da man aus bautechnischen Gründen nicht die ganze Tour im Stadion machen konnte, haben wir, Marjolein und Patrick aus Holland und ich, unsere Pläne geändert und sind stattdessen vom Stadion aus zu dritt in Richtung Cape Point gefahren. Auf dem Weg dahin haben wir in Houts Bay und beim Capmans Peak angehalten, um Fotos von der schönen Küste zu machen und in Simons Town haben wir uns die Pinguine angeschaut.

 Am Cape Point sind wir zum Leuchtturm und zum 'Kap der guten Hoffnung' gelaufen und haben das Gefühl 'am Ende eines Kontinents zu stehen' genossen! :) Das Kap gehört zum 'Table Mountain National Park', hat seinen "fynbos" (so nennt man die Artenvielfalt der Pflanzen dort) in seiner vollen Pracht gezeigt und war von Touris überfüllt ;)
Wir haben die ganze Zeit Witze darüber gemacht, wer wohl die schlimmesten Touris sind, die Deutschen oder die Holländer und kamen zu dem eindeutigen Entschluss, dass die Chinesen die schlimmsten Touris sind ;)

Zurück in Kapstadt haben wir noch gemeinsam in der Longstreet, der 'Partymeile Kapstadts', gegessen und uns für den nächsten Tag an der Seilbahnstation des Tafelberges verabredet.

Ich bin extra früh aufgestanden, weil ich davor noch die Sightseeing City Tour mit dem Doppeldeckerbus machen wollte. Die ging 2 h und war sehr informativ :) Wir sind an vielen Sehenswürdigkeiten vorbeigefahren, die ich noch in den nächsten Wochen besuchen will.

Der Aufstieg auf den Tafelberg war suuuperanstrengend! Aber statt in drei Stunden, hatten wir auch schon nach 2 h 15 min den Gipfel erreicht! :) Der Ausblick von da oben über Kapstadt war natürlich fantastisch!


Nachdem wir einige Zeit oben verbracht haben und zwei deutsche PJlerinnen kennengelernt haben (mit denen ich direkt Nummern getauscht habe), haben wir uns (da die Schlange zur Seibahn ewig lange war und die Fahrt 100 Rand gekostet haette) zu Fuss den Abstieg gewagt (1,5h).

Im "Food Inn" in der Longstreet haben wir dann unsere Siegermahlzeit eingenommen und danach habe ich mich noch mit zwei deutschen Aerzten in deren Backpackers getroffen, die wir beim Abstieg kennengelernt haben, um ihnen Tipps fuer ihren Tripp zur Garden Route zu geben.

Am Montag war ich dann wieder im Groote Schuur Hospital und habe im Laufe der Woche einiges gelernt. Wir haben momentan tolle Faelle: ein Jungen mit Morbus Addison, ein Maedchen mit Osteogenesis imperfecta, ein Baby mit PDH-Deficiency, einen Jungen mit Empty Sella Syndrome und natuelich unsere vielen Diabetes mellitus-Kinder und HIV-Babys.
Ich lerne ausserdem, wie man die Untersuchung in der Akte vermerkt, nehme Blut ab und helfe sonst, wo ich kann. Die meiste Zeit allerdings laufe ich den Aerztinnen und Aerzten hinterher und hoere und sehe zu :)

Keine Kommentare:

Kommentar veröffentlichen